Winterwandern nach Hart
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Sonnige Winterwanderung

Zum Schleierwasserfall in Hart

Lust auf ein bisschen Sonnenschein am Nachmittag im Schnee? Wenn in Fügen schon wieder der Schatten ins Tal fällt, kann man gegenüber in Hart im Zillertal noch die Sonne genießen. Deshalb wollen wir heute zum Schleierwasserfall in Hart wandern. Der Schneefall der letzten Tage zaubert uns noch eine schöne Winterlandschaft, auch wenn der Schnee nun am Nachmittag schon recht weich ist. Wir starten in Hart im Ortsteil Haselbach. Los geht's beim Restaurant "Almdiele".

Wir folgen ganz einfach der Beschilderung zum Wasserfall. Zuerst gehen wir noch ein wenig auf Asphalt, der nach dem letzten Bauernhof in einen Forstweg übergeht. Es geht leicht bergauf und gegenüber schauen wir auf Fügen und das Skigebiet der Spieljochbahn. Die Sonne wärmt uns und leider auch den Schnee, doch unser Junior findet es lustig und liebt es den matschigen Schnee hochspritzen zu lassen und mich mit Schneebällen zu bewerfen. In ein paar Kurven geht es weiter den Wald hinauf. Wir befinden uns auch auf dem Vogellehrpfad und so sehen wir immer wieder Holzschilder mit den Vögeln der Region. Kleine Naturforscher freut's!

Als wir auf den Haselbach treffen, der vom Wasserfall kommt, folgen wir dem Bachverlauf. Ab hier sind es jetzt noch 15 Minuten zum Ziel. Bald sehen wir auch schon eine große Staumauer, an der müssen wir noch vorbei und schon stehen wir oberhalb vom Wasserfall. Ein kleiner leicht zugänglicher Jägerstand muss von unserem Kleinen selbstverständlich erstmal erklettert werden. Von dort hat er eine viel bessere Aussicht, ist ja klar. Zum Wasserfall müssen wir aber natürlich auch. Wir gehen die paar Meter hinunter und erst von hier sieht man ihn in voller Größe. Im oberen Bereich haben sich viele dicke Eiszapfen gebildet und unten reicht der Schnee bis ans Bachbett.

Heute ist der Schnee, wie gesagt etwas rutschig und da es der Kleine nicht lassen kann, bis zum Wasser zu gehen, landet plötzlich ein Fuß im Wasser. Zum Glück hat er die guten Winterstiefel an, die halten auch ein paar Sekunden im Wasser aus. Wir spielen noch ein wenig im Schnee, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Diesmal gehen wir nicht am Haselbach entlang, sondern außen herum auf dem zugeschneiten Forstweg, der ist etwas weniger steil. Im Schnee geht es schnell beragb und in gut 20 Minuten sind wir schon wieder zurück.

Wir haben für diese kleine feine Winterwanderung eine gute Stunde gebraucht. Sie lässt sich aber natürlich auch noch leicht erweitern. Entweder man geht kurz nach der "Almdiele" nach links auf dem "Naturerlebnisweg" Richtung Helfenstein oder auf halben Weg zum Wasserfall zweigt dieser ebenfalls ab. Insgesamt kann man also einen schönen Rundweg gehen. Im Sommer sind auf diesem Weg, auch einige Stationen zu erleben. Jetzt im Winter kann man nur einige davon sehen und machen, da manches natürlich zugeschneit ist.

Die kleine Wanderung in der Nachmittagssonne haben wir sehr genossen. Die Stimmung ist sehr schön, wenn man ins Tal schaut, wo sich langsam Schatten und Nebel ausbreiten, während man selbst noch ein bisschen Wärme genießen kann. Es geht zwar immer gut bergauf, aber durch die Kürze ist es für alle gut zu schaffen. Und als Highlight wartet natürlich der imposante Wasserfall, übrigens mit 91 m der Größte im ganzen Zillertal.

Erstellt von Markus Schmidt
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