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im Zillertal

Familienwinter am Spieljoch

Der viele Schnee der letzten Wochen lockt uns heute mal wieder nach draußen. Das herrliche Weiß des Winters wollen wir unbedingt ausnutzen. Für einen abwechslungsreichen Tag haben wir uns heute das Spieljoch ausgesucht. Hier in Fügen im Zillertal können wir nämlich nicht nur Skifahren, sondern auch Rodeln. Da Rodeln zu einer unserer liebsten Winteraktivitäten gehört, freuen wir uns schon auf die 5,5km lange Bahn. Im Skigebiet soll es außerdem eine FunnySlope für Kinder geben. Eine extra Abfahrt für die Kids! Das müssen wir natürlich mal selbst mit den Kindern ausprobieren.

Auffahrt mit der modernen 10-er Gondel

An der Spieljochbahn angekommen, laden wir unsere Ski aus dem Auto und fahren dann mit der neuen 10-er Gondel nach oben. Über 1000 Höhenmeter bringt uns die Bahn von Fügen hinauf bis zur Bergstation. Da die neuen Gondeln eine rundum- Aussicht haben, können wir schon die Auffahrt richtig genießen und unsere Blicke in die verschneite Berglandschaft schweifen lassen.

Auf geht‘s in die FunnySlope!

Bei der Bergstation - die übrigens ebenfalls top modern ausgestattet ist (wir entdecken sogar Ladestationen für Handys!) - schnallen wir unsere Ski an und fahren ein paar Meter bis zum Schlepplift. So kommen wir nämlich zur blauen Abfahrt, in deren Mitte die FunnySlope beginnt. Obwohl unser Junior immer ein wenig skeptisch gegenüber rasanten Abfahrten ist, möchte er diese Piste ausprobieren. Man sieht nämlich schon die lustige Figur, die man abklatschen kann und die dann witzige Töne von sich gibt. Nach dem Ausstieg aus dem Schlepplift fahren wir locker ein paar Kurven nach unten zum Start der FunnySlope. Heute Morgen hat es frisch geschneit und die Pisten sind heute etwas langsam, aber dafür auch angenehm soft zum Fahren. Und dann kann es auch losgehen. Zum Start geht´s gleich mal ein wenig bergab, den Schwung müssen wir aber auch mitnehmen, da wir sonst am nächsten Hügel stecken bleiben würden. Unser Großer fährt gleich mit einem Affenzahn in die Slope rein, während der Junior etwas zögerlicher ist. So bleibt er auch kurz vor der Hügelkuppe stehen. Aber kein Problem, wenn die Mama einen raufzieht. An der nächsten Kurve gibt es schon eine kleine Hand zum abklatschen. Aber da wir die Kurve nicht richtig nehmen, verpassen wir sie. Macht nichts, denn jetzt geht es über eine enge Kurve hinein in den Tunnel. Mit Schwung flutschen wir durch und machen anschließend einen kleinen Hüpfer über einen Schneehügel. Das kitzelt im Bauch! Die nächsten Kurven nehmen wir je nach Können, sportlich oder im Schneepflug, bevor wir schließlich bei der Skifigur vorbeikommen. Der Junior schafft es gleich ihre Hand zu treffen und wir hören ein lustiges: "Give me five!". Und schon sind wir wieder auf der normalen Piste. Wie nicht anders zu erwarten, fahren wir gleich nochmal. Diesmal nehmen wir den Tellerlift nach oben. Bei der nächsten Durchfahrt wird der Junior allmählich mutiger und fährt auch etwas schneller hindurch. Mir gefallen solche Kinderabfahrten ja immer sehr. Die Kids haben Spaß und verbessern durch die "Schikanen" auch ihre Skikünste, ohne dass sie es merken. Und nicht nur den Kids macht das Fahren hier oben Spaß, auch mir gefällt's, weil es eine unglaubliche Aussicht gibt. Auf nicht ganz 2000 Metern, ist der Blick sehr weit und man sieht unglaublich viele weiße Bergspitzen und Gipfel. Da heute auch noch weiter unten der Nebel hängt, bietet sich ein ganz besonderes Bild. 

Und jetzt noch zum Rodeln

Nachdem wir beim Skifahren waren, wollen wir unbedingt noch die Rodelbahn am Spieljoch ausprobieren. Rodeln mit der Familie macht einfach jede Menge Spaß und man erlebt die Winterlandschaft von einer ganz anderen Seite. Wir haben unsere eigenen Rodeln mitgebracht, ihr könnt euch aber auch welche an der Bergstation der Spieljochbahn ausleihen. Wir sind einmal ins Tal gefahren und haben uns andere Schuhe angezogen, es geht aber auch mit Skischuhen. Der Start der Rodelbahn liegt hinter dem Schlepplift. Die Schwierigkeit ist mit "Mittel schwer" angegeben. Nach den unglaublichen Schneefällen der letzten Wochen sind die Banden an den Seiten der Bahn sehr hoch und schimmern zum Teil richtig weiß- hellblau. Jetzt wollen wir aber endlich losfahren. Die ersten Kurven sind eher eng und leicht steil, aber der Schnee ist ja heute zum Glück recht weich und so macht es auch nichts, dass unser Großer in einer Kurve in den nächsten Schneehaufen fährt. Doch dann wird die Bahn bald flacher und wir rodeln total angenehm den Berg runter. Zwischendurch kommt mal ein kurzes Stück, da müssen sich Skifahrer und Rodler die Bahn teilen. Das funktioniert aber ganz gut. Beim Onkeljoch-Sessellift müssen wir kurz schauen, wo die Rodelbahn weitergeht. Wir stecken nämlich gerade im Nebel fest und müssen aufpassen, dass wir nicht die Skipiste runterfahren. Danach geht es in den Wald hinein und wir kommen etwas vom Skigebiet weg. Jetzt kommt für mich auch das ruhige "Rodelfeeling". Man ist mitten in der Natur, abseits des Trubels und kann die Winterlandschaft in vollen Zügen genießen. Die Rodelbahn ist richtig lang und die Abfahrt dauert fast eine halbe Stunde. So lange Bahnen gibt es nicht oft in Tirol. Kurz vor der Mittelstation ist die Abfahrt dann aber zu Ende. Wer sich eine Rodel ausgeliehen hat, kann sie ganz einfach hier zurückgeben. Uns hat es so viel Spaß gemacht, dass wir gleich noch mal fahren!

Wie war's am Spieljoch?

Für uns war die Möglichkeit zu Skifahren und zu Rodeln perfekt. Gerade der Junior ist noch kein besonders ausdauernder Skifahrer. Das Skigebiet ist im oberen Bereich für Kinder und leicht fortgeschrittene Anfänger sehr gut geeignet. Die Pisten sind nicht völlig flach, so dass man wirklich Schwünge fahren muss, nicht nur Schuss, wie es Kinder gerne mal machen. Highlight für Kinder ist natürlich die FunnySlope, die macht richtig Spaß. Die Rodelbahn ist in unseren Augen auch für Rodelanfänger gut geeignet. Zwar sind die ersten paar Kurven ein wenig steil, dann fährt man aber wirklich gemütlich auf einer breiten Bahn nach unten. Super ist natürlich, dass sie so lang ist, so kann man die Abfahrt in vollen Zügen genießen. Für uns also ein echt gelungener Tag, da wir verschiedene Winteraktivitäten miteinander verbinden konnten. Die Reiseblogger wünschen euch ebenfalls entspannte und vergnügte Tage am Spieljoch!

Erstellt von Markus Schmidt
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