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Titelbild Gästekindergarten

Gästekindergarten

Die 6 besten Gründe für eine Kinderbetreuung

6 Gründe warum es völlig okay ist eure Kinder im Urlaub im Gästekindergarten betreuen zu lassen!

Winterzeit. Urlaubszeit. Ein paar Tage ausspannen. Natürlich mit der ganzen Familie. Schließlich kann man die lieben Kleinen doch nicht einfach bei Opa und Oma zurücklassen. Vorab erfahrt ihr von einem fast schon unmoralischen Angebot. Es gibt drei Gästekindergärten, in denen eure Kinder liebevoll betreut werden. Dennoch plagt euch das schlechte Gewissen. Geht das? Selbst auf die Piste oder sich auch ein bisschen Zeit zu zweit gönnen während die Kinder betreut werden? Ja, das geht. Und hier findet ihr 6 Gründe, warum ihr dabei überhaupt kein schlechtes Gewissen haben müsst.
Meine 6 Gründe für einen Gästekindergarten

Grund 1: Eure Kinder sollen mit fremden Kulturen und anderen Sprachen in Kontakt kommen! Schließlich ist das der beste Garant dafür, dass eure Kinder tolerant und weltoffen aufwachsen. Könnt ihr euren Kindern das in der eigenen Familie bieten? Wohl eher nicht oder nur eingeschränkt.

Schließlich neigt die eigene Familie dazu vertraut und allzu bekannt zu sein. Aber mit der Herausforderung wächst man als Mensch, von Klein an! Eure Kinder werden mit anderen Kindern in Kontakt kommen, die möglicherweise französisch, holländisch oder russisch sprechen. Ein paar Vokabeln bleiben da vielleicht schon hängen und das Leben als weltoffener Kosmopolit erfährt schon eine frühe Prägung.

Grund 2: Geht´s den Eltern gut, geht´s den Kindern gut. Glaubt den Leuten nicht, die sagen, dass man Urlaub möglichst viel Zeit mit seinen Kindern verbringen muss. Denn das stimmt so nicht. Was wiederum nicht heißt, dass ihr eure Kinder die ganze Woche lang in den Gästekindergarten bringen müsst. Aber es geht um eine gesunde Balance von gemeinsamen und getrennten Aktivitäten.

Ein bisschen Wellness für Mama und Papa, ein paar Stunden Sauna und die Eltern können am Abend seelenruhig mit ansehen, wie die eigenen Kinder beim Essen wieder mal die lautesten weit und breit sind. Ausnahmsweise stört es sie nicht. Die Kinder sind irritiert und werden immer ruhiger. Die Folge: Familienharmonie, wie sie schon länger nicht mehr geherrscht hat. Und jetzt mal ehrlich: Glaubt ihr nicht auch, dass sich eure Kinder manchmal ein wenig mit euch im Urlaub langweilen, nicht lieber mit anderen Kindern spielen würden? Na eben.

Grund 3: Die Betreuerinnern in den Gästekindergärten, davon konnte ich mich mit eigenen Augen überzeugen, beherrschen Kniffe und Tricks, die so manche Eltern nicht beherrschen. Jetzt mal offen gefragt: Sind eure Kinder nicht manchmal auch ein wenig nervig und wissen nur zu genau, wie sie Mama und Papa zur Weißglut bringen können? Wer so lange zusammenlebt der weiß halt um die Schwächen des Anderen. In den Gästekindergärten treffen eure Kinder auf Profis und merken, dass vielleicht doch nicht alles geht. Wenn sie dann wieder bei euch sind, dann sind sie froh, wieder Mama und Papa mit den alten Tricks zur Weißglut bringen zu können. Von wegen Vertrautheit und so.

Zwergerl Club Hochzillertal
Schmetterling Zwergerl Club

Grund 4: No na net: Manche Eltern haben Kinder, die unterschiedlich alt sind. So unterschiedlich, dass sich die Aktivitäten nicht auf einen Nenner bringen lassen. Während draußen im Skigebiet eure Großen üben, der nächste Ski-Superstar zu werden, haben Kinder von 1-3 doch etwas andere Interessensgebiete. Vornehmlich schlafen, essen, spielen, quengeln. Warum also nicht so handeln, wie man es als weiser, lebenserfahrener Mensch eben tut? Eben jedem das Seine zugestehen. Eure Kinder werden zu Ski-Profis, ihr lasst es euch gut gehen und eure Kleinsten bekommen genau das, was sie sich wünschen: Spielen, Essen, Schlafen.

Grund 5: In den „Zwergerl-Clubs“ im Zillertal sind die Betreuerinnen nur für eines da: Dafür, dass es euren Kindern gut geht. Das hat einen entscheidenden Vorteil. Die Betreuerinnen sind mit dem Kopf da, wo sie sein sollen. Das erinnert euch möglicherweise an die buddhistische Weisheit, dass man gehen soll, wenn man geht und stehen soll, wenn man steht. Wer beim Stehen schon daran denkt, wie es sein wird, wenn er sich in Bewegung setzt der wird niemals im Hier und Jetzt sein.

Das macht nicht nur unglücklich, sondern stresst auch ganz erheblich. Mütter sind davon ganz besonders betroffen: Während sie ihrem Kind was zum Essen machen denken sie schon darüber nach, zu welchem nächsten Termin sie bald hetzen müssen – zum Baby-Yoga, zur musikalischen Früherziehung oder zu was noch einmal? Die Folge: Kinder, die genauso gestresst sind wie die Eltern. Ein paar Stunden im „Zwergerl-Club“ bringen also vor allem Entspannung für gestresste Kinder, die plötzlich von Leuten umgeben sind, die nur eines im Kopf haben: Es soll den Kindern an wirklich gar nichts fehlen.

Grund 6: Kennt ihr das ganz große Theater beim Essen im Urlaub? Ja? Ich jedenfalls schon. Dieses schmeckt den Kindern nicht, jenes schmeckt den Kindern nicht. Vor allem in Anwesenheit ihrer Eltern lassen sie ihren Präferenzen und Spitzfindigkeiten freien Lauf. Bei der Betreuung sieht es meist anders aus. Zuerst einmal deshalb, weil hier wirkliche Expertinnen am Werk sind und die wissen, was Kinder mögen. Zum anderen weil es Kindern anderswo immer, und ich meine immer, besser schmeckt. Ihr werdet erstaunt sein, was eure Kinder plötzlich alles essen. Darüber hinaus bekommt ihr Inspirationen dazu, was eure Kinder in Zukunft auf ihren Tellern haben möchten.

Fazit: Richtig dosiert kann der Aufenthalt eurer Kinder in einem „Zwergerl-Club“ zum Familienglück beitragen. Definitiv ist es kein „abschieben“ der Kinder in eine lieblose Betreuungseinrichtung. Ganz im Gegenteil. In der richtigen Dosierung werden sowohl Eltern als auch Kinder einen harmonischen Familienurlaub verbringen. Da bin ich sicher. Probiert es einfach mal aus!

Fotos: Markus Stegmayr und Wörgötter



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